Teilen Sie das Budget in Vorbereitung, Demontage, Sortierung, Aufbereitung, Zwischenlager, Prüfungen und Wiedereinbau. Rechnen Sie konservativ mit Erlösen durch Verkauf überschüssiger Bauteile. Berücksichtigen Sie auch Nebenkosten wie Staubschutz, Container, Reinigung und Versicherung. Diese Sicht schafft Vergleichbarkeit mit Neukauf und Abbruch und verhindert spätere Überraschungen bei Ausschreibung oder Ausführung.
Erstellen Sie einen Ablauf mit Bauteilfolgen, Materialwegen und Verantwortlichen. Ein frühes Pilotbauteil zeigt Lernkurven und realistische Taktzeiten. Reservieren Sie Puffer für Prüfungen, Wetter und Lieferfristen. Stimmen Sie Handwerksgewerke rechtzeitig ab, damit geborgene Elemente just-in-time eintreffen und der Ausbau ohne Leerlauf gelingt, obwohl die Logistik mehr Aufmerksamkeit als üblich erfordert.
Prüfen Sie Baustellen-, Haftpflicht- und Transportversicherungen, klären Sie Eigentumsverhältnisse geborgener Materialien und legen Sie Zuständigkeiten fest. Ein Risiko-Register mit Eintrittswahrscheinlichkeiten, Auswirkungen und Gegenmaßnahmen schützt Budget und Termine. So bleibt das Projekt steuerbar, auch wenn einzelne Bauteile ausfallen, Prüfungen länger dauern oder alternative Materialien kurzfristig organisiert werden müssen.
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