Ein Altbau aus den 1960ern wurde mit Türen, Heizkörpern, Fliesen und Geländern aus drei umliegenden Rückbauten erneuert. Über siebzig Prozent der Innenausstattung stammen nun aus dem Viertel. Bewohner erzählen stolz, woher ihre Materialien kommen, und empfangen Besuchende zu Führungen, die neugierig machen. So entstehen Netzwerke, die Nachahmerinnen inspirieren und Kompetenzen verbreiten.
Gewicht in Kilogramm, CO2-Äquivalente, Anteil wiederverwendeter Bauteile, Transportkilometer und Arbeitsstunden im Quartier ergeben ein klares Bild. Ein monatlicher Bericht schafft Transparenz. Werden Hürden sichtbar, passen Teams Prozesse an. So entwickelt sich das Netzwerk lernend weiter, bleibt fokussiert auf Wirkung und ist zugleich rechenschaftsfähig gegenüber Förderern, Partnern sowie der Nachbarschaft.
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